Onlinekurs "Lockere Leine" – Entspannte Spaziergänge mit deinem Hund
Onlinekurs für sensible Hunde & reflektierte Halterinnen

Lockere Leine – ohne Druck, ohne „Rudelführer“-Mythos

Ein strukturierter 7-Module-Kurs für Hundemenschen, die ihren Hund wirklich verstehen wollen – statt nur nach der nächsten „Anti-Ziehen-Übung“ zu suchen.

Für Hunde, die:

  • schnell in hohe Erregung rutschen,
  • unterwegs „kippen“, obwohl sie am Anfang ruhig sind,
  • oder gelernt haben, dass Ziehen sich einfach lohnt.

Ohne Zwang, ohne Leinenruck, ohne Dominanzkonzepte. Mit viel Verständnis für dich und deinen Hund – und mit dem Wissen, selbst passende Trainingspläne zu entwickeln.

🧩 Wissenschaftlich fundiert

Du bekommst einen klaren roten Faden:

  • Erregungslage erkennen & beeinflussen
  • Orientierung am Menschen aufbauen
  • Leinenführigkeit Schritt für Schritt in den Alltag übertragen

„Lockere Leine“ ist kein „5-Tage-Wunderkurs“, sondern eine Reise in eure gemeinsame Kommunikation – in eurem Tempo.

Spaziergänge, die Kraft kosten statt gut tun?

Vielleicht erkennst du dich (und deinen Hund) hier wieder:

Typische Situationen

  • Dein Hund startet schon auf dem Gehweg „im Sprint“.
  • Er wirkt hibbelig, zieht in alle Richtungen und „hört“ dich draußen kaum.
  • Oder er ist am Anfang ruhig – und kippt dann plötzlich in Zugmodus.
  • Hundebegegnungen, Straßen oder bestimmte Wege sind besonders anstrengend.

Was das mit dir macht

  • Du fragst dich, ob du etwas falsch machst.
  • Du hast schon vieles ausprobiert – ohne nachhaltigen Erfolg.
  • Du willst fair bleiben, aber manchmal bist du einfach nur erschöpft.
  • Du wünschst dir endlich ruhige, wertschätzende Spaziergänge.
Wichtig: Dein Hund ist nicht „stur“ – und du hast nicht „versagt“. Meist fehlt nur das Verständnis für Erregung & Situationen und ein klarer Weg durch den Trainingsprozess.

Warum dein Hund wirklich an der Leine zieht

Leinenführigkeit scheitert selten am guten Willen. Sie scheitert daran, dass wir an der Oberfläche ansetzen – bei der Leine – statt dort, wo das Verhalten entsteht:

  • in der Erregungslage deines Hundes,
  • in seiner Fähigkeit, sich an dir zu orientieren,
  • in den Situationen draußen, die ihn überfordern.

Wenn wir diese Ebenen sortieren, entsteht Leinenführigkeit nicht durch einen Trick, sondern als logische Folge: Dein Hund kann dich wieder wahrnehmen – und du weißt, was du wann wie tun kannst.

Warum kein Formular die Einschätzung deines eigenen Hundes ersetzen kann

Auf den ersten Blick wirken Antworten in einem Beratungsformular oft eindeutig: „Mein Hund ist schnell abgelenkt“, „Mein Hund ist sehr angespannt“, „Er reagiert nur manchmal“. In der Praxis zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich Menschen Situationen wahrnehmen – und wie sehr Definitionen auseinandergehen können.

Gleiche Worte – unterschiedliche Bilder im Kopf

Selbst wenn Menschen dieselbe Situation beschreiben, meinen sie oft Unterschiedliches:

  • Ein Trainer erkennt kleinste Vorzeichen und stuft vielleicht eine feine Muskelspannung, eine minimale Veränderung im Blick oder in der Atmung schon als wichtigen Hinweis auf ein kommendes Verhalten ein.
  • Ein Hundebesitzer nimmt genau diese Spannung (noch) gar nicht wahr – oder erst dann, wenn sie sehr deutlich sichtbar ist.
  • Umgekehrt beschreibt jemand seinen Hund als „total abgelenkt“, während ein Trainer in derselben Situation lediglich eine mittlere Anspannung oder normale Umweltneugier erkennt.

Wahrnehmung ist individuell. Sie hängt davon ab, welche Feinheiten wir schon gelernt haben zu sehen – und welche Erfahrungen wir mitbringen. Genau deshalb sind Antworten auf Beratungsformulare sehr unterschiedlich und nur selten exakt das Gleiche, was Trainerinnen und Trainer später vor Ort beobachten.

Das ist kein Fehler, sondern menschlich: Du lebst mit deinem Hund. Du siehst Situationen aus eurem gemeinsamen Alltag heraus. Fachleute sehen zusätzliche Details – aber nur in den wenigen Momenten, in denen sie euch sehen.

Trainererfahrung + dein Alltagswissen – beides ist wichtig

Hundetrainerinnen und Hundetrainer sehen im Laufe der Zeit viele Hunde und Teams. Sie können oft schnell einschätzen, wie ein Hund in bestimmten Situationen wahrscheinlich reagieren wird, welche Signale ernst zu nehmen sind und wo Grenzen erreicht sind.

Du hingegen kennst deinen Hund aus dem Alltag: seine Routinen, seine Lieblingswege, seine Unsicherheiten, gute Tage, schlechte Tage, feine Veränderungen in Stimmung und Verhalten.

Wirklich tragfähiges Training entsteht dann, wenn beides zusammenkommt: Fachwissen zur Biologie, Emotion und Lernlogik – und dein gewachsenes Verständnis für deinen eigenen Hund.

Was du in diesem Kurs lernst

In diesem Kurs geht es deshalb nicht darum, dass du nur einem fertigen Plan folgst. Es geht darum, dass du lernst, Verhalten selbst sicher zu lesen und einzuordnen.

  • du erkennst, welche Signale bei deinem Hund wirklich relevant sind,
  • du verstehst, warum er in bestimmten Situationen zieht oder „aussteigt“,
  • du lernst, Trainingsschritte anzupassen, wenn etwas nicht funktioniert,
  • du kannst Fehlinterpretationen besser vermeiden („zu abgelenkt“, „zu ängstlich“, „zu stur“),
  • du entwickelst einen Weg, der zu deinem Hund, deinem Alltag und deinem Tempo passt.

Das Ziel ist nicht, dass du dir für jede neue Situation wieder einen Plan holen musst. Das Ziel ist, dass du verstehst, wie du selbst einen passenden Weg finden kannst.

💡 Warum das so wichtig ist

Wenn du Verhalten deines Hundes sicherer einschätzen kannst, entlastet das euch beide: Du musst weniger raten, dein Hund bekommt klarere, faire Entscheidungen – und Leinenführigkeit wird zur Folge von Verständnis, nicht von ständigem Korrigieren.

Für wen ist der Kurs „Lockere Leine“ gedacht?

Dieser Kurs passt zu dir, wenn …

  • du verstehen willst, warum dein Hund zieht – nicht nur „was du tun sollst“.
  • du deinen Hund als sensibles Lebewesen siehst, nicht als „Befehlsempfänger“.
  • du bereit bist, euren Alltag zu reflektieren und kleine Schritte umzusetzen.
  • du Gewalt, Leinenruck und Einschüchtern ablehnst.
  • du dir einen ruhigen, strukturierten Lernweg wünschst.

Der Kurs ist eher nicht passend, wenn …

  • du eine „3-Tage-Sofortlösung“ erwartest.
  • du vor allem nach schnellen Tricks ohne Hintergrund suchst.
  • du mit Dominanz- oder „Rudelführer“-Konzepten arbeiten möchtest.
  • du aktuell kaum Raum für regelmäßiges, kurzes Training im Alltag hast.

Hinweis: Bei ausgeprägter Aggression oder massiven Sicherheitsproblemen ersetzt der Kurs keine individuelle Verhaltensberatung. Er kann aber oft eine sehr gute, solide Basis schaffen.

Was du im Kurs lernst

Die 7 Module von „Lockere Leine“

Jeder Baustein baut auf dem vorherigen auf – damit du nicht im Methoden-Chaos landest, sondern Schritt für Schritt mehr Ruhe und Orientierung in eure Spaziergänge bringst. Die Module werden dir nach dem Start wochenweise freigeschaltet, sodass du genug Zeit hast, die Inhalte zu verdauen und im Alltag umzusetzen.

Modul 1

Erregungslage erkennen & verstehen

Du lernst, was Erregung bedeutet, wie sie aussieht und warum sie alles beeinflusst – bevor irgendein Training beginnt.

  • Körpersprache beobachten (in ruhiger Umgebung)
  • Ansprechbarkeit einschätzen
  • „Erregungsprofil“ deines Hundes erstellen
  • Vorbereitung auf den Ansprechbarkeitstest
Modul 2

Reizflut & Biologie: Warum draußen alles „hochgeht“

Du verstehst, warum Spaziergänge deinen Hund hochtreiben – und weshalb das nichts mit „Ungehorsam“ zu tun hat.

  • Wie Hunde Umweltreize verarbeiten
  • Warum Reize sich „aufsummieren“
  • Warum „Auspowern“ oft nach hinten losgeht
  • Wie du den Prozess umkehren kannst
Modul 3

Runterfahren lernen: Strategien für mehr Ruhe

Du lernst, wie du deinen Hund wieder in einen lernfähigen Zustand bringst – draußen, ohne Druck und ohne Strafen.

  • Ruhefenster erkennen & nutzen
  • strategische Pausen & Distanz
  • Tempo und Schnüffeln sinnvoll einsetzen
  • wie du dich selbst regulierst
Modul 4

Orientierung & Erwartungen – die Grundlage der Leine

Dein Hund lernt, worauf er achten darf – ohne dass du „streng führen“ musst.

  • Orientierung am Menschen ohne „Fußzwang“
  • Erwartungen deines Hundes an den Spaziergang
  • Entscheidungssignale wie „Weiter“, „Warten“, „Richtung“
  • wie du klar bleibst, ohne hart zu werden
Modul 5

Lockere Leine an ruhigen Orten aufbauen

Jetzt setzt du das erste konkrete Leinen-Training um – in leichter Umgebung, damit dein Hund überhaupt Erfolg haben kann.

  • Start in Ruhe (Erregungs-Check)
  • einfaches, klares Leinenhandling
  • Übungen in ruhiger Umgebung
  • Marker & Belohnung (wenn du damit arbeiten möchtest)
Modul 6

Alltagssituationen meistern

Du überträgst das Gelernte schrittweise auf Straßen, Begegnungen und reizvolle Wege – ohne deinen Hund zu überfordern.

  • Begegnungen mit Hunden, Menschen, Joggern & Rädern
  • Reiz-Hotspots (Felder, Wildgerüche, „Problemwege“)
  • wann Kurzleine, wann längere Leine sinnvoll ist
  • frühzeitig erkennen, wann es „zu viel“ wird
Modul 7

Stabilisierung & Alltagstransfer

Du sorgst dafür, dass eure Fortschritte bleiben – auch an neuen Orten, an schwierigen Tagen und im ganz normalen Alltag.

  • Spaziergewohnheiten anpassen
  • Erwartungshaltungen deines Hundes neu programmieren
  • Training an mehreren Orten aufbauen
  • Was tun bei Rückschritten?

Was sich für dich und deinen Hund verändern kann

Mehr Ruhe

Du erkennst früher, wann dein Hund hochfährt – und kannst rechtzeitig gegensteuern, statt erst zu reagieren, wenn er „schon weg“ ist.

Mehr Orientierung

Dein Hund lernt, dich wahrzunehmen – nicht, weil du dich „durchsetzt“, sondern weil du ihm durchschaubare, faire Strukturen gibst.

Mehr Leichtigkeit

Spaziergänge werden wieder gemeinsame Zeit – nicht mehr nur ein Kraftakt, in dem du permanent managen musst.

Natürlich kann ich keine „Erfolgsgarantie“ geben – jedes Team ist anders. Aber du bekommst das Wissen und die Struktur, die viele Teams gebraucht haben, um ihre Leine nachhaltig zu verändern.

Wer dich durch den Kurs führt

Carola Zilm
Hundetrainerin & Verhaltensberaterin, spezialisiert auf sensible Hunde und reflektierte Halterinnen.

Ich lebe mit (und lebte mit) Hunden aus dem Tierschutz – darunter Odin aus Spanien und Ares aus Rumänien. Sie haben mir deutlich gezeigt, wie schnell klassische Methoden an ihre Grenzen kommen, wenn Hunde sensibel, gestresst oder überfordert sind.

Nach einer fundierten Ausbildung (u. a. ATN: Training, Verhaltensberatung, Verhaltenstherapie, Hundepsychologie) habe ich viele Teams im Einzeltraining begleitet und über Jahre Welpengruppen geleitet. Heute arbeite ich vor allem online – mit Menschen wie dir, die ihren Hund verstehen wollen, statt ihn „zu funktionieren“.

Wichtig: Ich arbeite ohne Leinenruck, ohne Einschüchterung und ohne „Rudelführer“-Denken. Stattdessen bekommst du Fachwissen, Struktur und viel Verständnis für euch beide.

Dein Zugang zum Kurs

„Lockere Leine“ – alle 7 Module in einem Kurs

Ein ursachenorientiertes Training umfasst normalerweise viele Einzelstunden: Anamnese, Beobachtung, Einschätzung der Erregungslage, Analyse von Hund-Mensch-Interaktionen, Trainingsplan, Anpassungen, Begleitung im Alltag. Trainer sehen dabei viele Hunde und erkennen Muster – du hingegen kennst deinen Hund im Detail

In diesem Kurs verbindest du beides: fachliche Struktur + dein Alltagswissen über deinen Hund. Das macht die Veränderung nachhaltig – und für euch beide fair.

Kurspreis: 219 €

Der Preis gilt für den kompletten Kurs mit allen 7 Modulen. Die Inhalte werden dir wochenweise freigeschaltet, damit du genug Zeit hast, jeden Schritt zu verstehen, im Alltag zu beobachten und passend anzuwenden.

  • Zugang zu allen 7 Modulen
  • praxisnahe Inhalte für reflektierte, sensible Hundemenschen
  • Aufbau in kleinen, realistischen Schritten
  • Verständnis statt Druck – für Mensch & Hund
  • Training, das sich eurem Alltag anpasst

💡 Fairness-Hinweis: Der Kurs ersetzt keine individuelle Therapie bei schweren Verhaltensproblemen, kann aber die Basis und das Verständnis massiv stärken. Du kannst innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist (14 Tage) vom Kauf zurücktreten.

Nach deiner Buchung erhältst du eine E-Mail mit deinen Zugangsdaten und allen weiteren Informationen.

Häufige Fragen

Wie lange habe ich Zugriff auf den Kurs?
Du erhältst nach der Buchung Zugang zum Mitgliederbereich. Die Module werden dir im Wochenrhythmus freigeschaltet, sodass du die Inhalte strukturiert durchgehen kannst. Der Zugriff auf bereits freigeschaltete Inhalte bleibt bestehen (mindestens 2 Jahre).
Wie viel Zeit sollte ich pro Woche einplanen?
Plane idealerweise mehrere kurze Einheiten pro Woche ein (z. B. 10–20 Minuten Inhalte + kurze Alltagsanwendungen). Der Kurs ist so aufgebaut, dass du ihn flexibel integrieren kannst, ohne dein Leben umzustrukturieren.
Ist der Kurs auch für sehr ängstliche oder unsichere Hunde geeignet?
Ja. Viele Inhalte sind gerade für sensible, schnell überforderte Hunde wertvoll, da du lernst, ihre Erregungslage zu erkennen und fair darauf zu reagieren. Bei massiver Angst oder Aggression kann eine zusätzliche individuelle Beratung sinnvoll sein.
Ist der Kurs für mich geeignet, wenn ich schon viel ausprobiert habe?
Genau dann ist er oft besonders hilfreich. Statt noch eine Methode oben draufzusetzen, sortieren wir die Grundlagen: Erregung, Orientierung, Situationsverstehen. Viele Menschen verstehen dadurch zum ersten Mal, warum bisherige Übungen nicht greifen konnten.
Brauche ich spezielles Equipment?
Du benötigst nur eine gut sitzende Ausrüstung (z. B. Geschirr und Leine) und normale Alltagsbelohnungen (Futter, Spiel, Umweltzugänge). Teure Extras sind nicht nötig.
Kann ich den Kurs auch machen, wenn ich berufstätig bin?
Ja. Der Kurs ist für Menschen gedacht, die realistische Zeitfenster brauchen. Die Inhalte sind bewusst so strukturiert, dass sie in den Alltag passen – ohne Druck und ohne Überforderung.

Noch einmal zusammengefasst

Wenn du spürst, dass:

  • du deinen Hund wirklich verstehen willst,
  • du faire, klare Strukturen statt Druck suchst,
  • du bereit bist, Schritt für Schritt an eurer Leine zu arbeiten,

dann kann „Lockere Leine“ ein wichtiger Baustein auf eurem Weg sein.